VirtualBox 4 the win

Auf der Arbeit benutze ich fast ausschließlich Linux. Ein Ubuntu. Die anderen Mitarbeiter müssen sich leider noch mit Windows rumschlagen. Ich komme eigentlich zu 90% ohne aus. Die restlichen 10% sind dann so Sachen wie Stundenverwaltung. Das ist eine Access Anwendung. Da wohl Office 2007 noch nicht unter Wine läuft hatte ich vor einigen Monaten versuche mit VMWare und dem Player angestellt. Beides Recht ätzend. Netzwerk unter Linux als Hostsystem zum laufen zu bekommen war der Hass. Also habe ich mich drauf eingestellt halt die Stunden über das Windows XP-Notebook einzuspielen, was nicht gerade cool ist.

Das ganze lief so einige Monate bis ich gestern auf VirtualBox gestoßen bin. Das gibt es auch in einer OpenSource-Edition, was schonmal gleich den VMWare-Player in die Tasche schiebt. Ich habe gemerkt das sich das ganze schon im Ubuntu-Repo befindet. Also nichts einfacher als das…

apt-get install virtualbox-ose

Dann noch die passenden Kernel-Module installieren…

apt-cache search virtualbox|grep modules

…hilft die passenden zu finden. Dann sollte dein Benutzer auch der Gruppe “vboxusers” hinzugefügt werden. Nun läuft alles und man kann sich eine virtuelle Festplatte erstellen und loslegen. Nun habe ich mir ein Windows XP geschnitzt mit Office und alles was nötig ist um ein paar Sachen zu testen. Ich war natürlich gespannt ob ich Zugriff auf unser lokales Netz haben würde….JA!!! Es scheint einfach zuNATten. Na das macht doch Spaß. Also kein Linux-Bridge-Gefrickel. Also bis jetzt habe ich noch keine Nachteile entdeckt. Es erinnert mich total an den VMWare-Desktop. Total sauber aufgeräumt und wirkt stabil. Ich bin begeistert und werde VirtualBox wohl nicht nur für Windows nutzen. Testen ist wichtig…

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